Parkinson (Schüttellähmung oder Zitterlähmung, idiopathisches Parkinson-Syndrom): Zittern, Bewegungsarmut, Steifigkeit, Verspannung

Die Parkinsonsche Krankheit ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des extrapyramidalmotorischen Systems.

Ursache von Parkinson

Augrund eines Dopaminmangels (Botenstoff) im Gehirn kommt es zu einer chronisch fortschreitenden Verlangsamung der Bewegungen, einer Störung der Körperhaltung, Muskelversteifung und zu Zittern in Ruhe.

Behandlung von Parkinson

Bei der Wahl des richtigen Medikaments berücksichtigt der Neurologe Krankheitsstadium, Beschwerdebild, Alter und Aktivität des Parkinson-Patienten sowie Wirksamkeit und Verträglichkeit des Medikaments.
Die Entscheidung, welche Therapieform infrage kommt sollte immer gemeinsam mit dem Patienten getroffen werden.

Nicht jedes unkontrollierbare Zittern muss schon ein Anzeichen für die Parkinson-Krankheit sein. Wenn das Zittern nicht in Ruhe, sondern erst bei Bewegung (z.B. bei vorgestrecktem Halten der Hände) auftritt, kann es ein sogenannter physiologischer Tremor sein - ein normales Zittern, das bei fast allen Menschen in unterschiedlicher Stärke zu beobachten ist und durch Stress oder Medikamente verstärkt werden kann.

Es kann sich aber auch um ein "familiäres Zittern" (essenzieller Tremor) handeln, insbesondere dann, wenn schon andere Mitglieder in der Familie betroffen waren. Eine Therapie des familiären Zitterns unterscheidet sich grundlegend von einer Parkinson-Therapie.