Gedächtnisprobleme (Demenz, Alzheimer-Erkrankung):

Diagnose von Gedächnisproblemen

Unter Demenz versteht man eine langsam fortschreitende Hirnerkrankung, die mit einem zunehmenden Verfall der geistigen Fähigkeiten einhergeht. In der Folge treten Gedächtnisstörungen, Veränderungen im sozialen Verhalten und Schwierigkeiten bei der Verrichtung alltäglicher Tätigkeiten auf. Eine genaue Abklärung zum Ausschluss möglicher anderer körperlicher oder seelischer Ursachen der Symptome ist unbedingt erforderlich.

Behandlung von Gedächnisproblemen

Für die Behandlung unterschiedlicher Schweregrade und Formen stehen verschiedene moderne Medikamente zur Verfügung. Eine Heilung der Alzheimer-Krankheit ist derzeit noch nicht möglich, dennoch kann die langsam fortschreitende geistige Verschlechterung für einige Jahre verzögert werden, sodass die Patienten weiterhin aktiv am Leben teilnehmen können und die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso effektiver und besser können die Betroffenen behandelt und betreut werden.

Der ausführlichen Beratung von Angehörigen kommt ebenfalls eine entscheidende Bedeutung zu, um mit den Belastungen besser umgehen zu können und sich über mögliche soziale Unterstützungen zu informieren.